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Vermächtnisse

Das deutsche Erbrecht unterscheidet die Erbeinsetzung einerseits und die Aussetzung eines Vermächtnisses andererseits.

Ein Vermächtnis ist kein Anteil am Erbe, sondern ein schuldrechtlicher Anspruch, den der Vermächtnisempfänger gegen den Erben erwirbt. Der Erbe hat dem Vermächtnisnehmer sofort nach dem Erbfall das im Wege des Vermächtnisses Zugewandte herauszugeben. Mit den Schulden des Erblassers hat der Vermächtnisnehmer nichts zu tun, es sei denn, der Erblaser hat im Testament etwas anderes bestimmt.

Viele Testamente werden in Unkenntnis der Unterscheidung zwischen Erbe und Vermächtnisnehmer errichtet. Oft wendet der Erblasser einzelne Gegenstände bestimmten Personen zu, ohne klarzustellen, wer Erbe und damit Gesamtrechtsnachfolger wird. Dann ist u.a. auch unklar, wer die Nachlassverbindlichkeiten tilgen soll oder wer unmittelbare Rechte am Nachlass erhalten sollte. Diese Fragen können Gegenstand der Testamentsauslegung sein.

Das Vermächtnis ist neben der Erbeinsetzung das wichtigste erbrechtliche Gestaltungsmittel. Die Gestaltungsmöglichkeiten der Vermächtnisse sind sehr vielfältig und erlauben höchst individuelle, auf den Willen des Erblassers zugeschnittene Gestaltungen. Gegenstand von Vermächtnissen können z.B. Sachen, Geld, Forderungen, der Nießbrauch an Sachen, Rechten oder Vermögen, Wohnungsrechte, Rentenzahlungen usw. sein.


Ihre Ansprechpartner für Vermächtnisse

Burkhardt Jordan

RechtsanwaltFachanwalt für ErbrechtFachanwalt für Steuerrecht

Anna Lesiak*

RechtsanwältinFachanwältin für Erbrecht



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